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 GC: Intel präsentiert Neuerungen und blickt in die Zukunft

Prozessoren | 22.08.2007, 17:33
Zu Beginn der Games Convention präsentierte Intel im Ramen einer Pressekonferenz einen neuen Chipsatz, eine "Extreme" Mobil-CPU und zeigt dazu zum ersten Mal den kommenden Desktop-Quadcore im Einsatz. Bei der Mobil-CPU handelt es sich mit dem Core 2 Extreme X7900 um das neue Topmodell für (gamingorientierte) Mobilrechner. Die neue CPU zeichnet sich durch einen Takt von 2,8 GHz, FSB800 und 4 MB shared L2-Cache aus. Der Dual-Core-Prozessor verzichtet dabei auf eine Festlegung des Taktmultiplikators, was Overclockern entgegenkommen soll. Dabei kommt die CPU mit eier Thermal Design Power von lediglich 44W aus. Sämtliche von den anderen Mobil-C2Ds bekannten Energiespartechniken wie Enhanced Deeper Sleep und Dynamic FSB Frequency Switching sind auch im neuen X7900 enthalten. Die CPU soll zum Großhandelspreis von 851 US-$ erhältlich sein.

Der Chipsatz-Neuling X38 rundet die 3Series-Palette nach oben ab. Mit ihm wird es auch mit einem Intel-Chipsatz möglich zwei Grafikkarten mit vollen 16 PCIe-Lanes anzusteuern. Die PEG-Slots unterstützend dabei bereits die PCIe-Version 2.0. CPU-seitig werden alle Desktop-CPUs der Core-Microarchitecture inkl. der kommenden 45 nm-Versionen unterstützt. Der Chipsatz unterstützt DDR3 und DDR2, es ist allerdings davon auszugehen, dass in den meisten Fällen wohl DDR3 zum Einsatz kommen wird. Für maximal ausgereizte Speicherzugriffe implementierte Intel die Extreme Memory Spezifikation, eine SPD-Erweiterung, die bei dafür vorbereiteten Speicherriegeln verschärfte Latenzzeiten aktiviert. Als Southbridge kommt die schon bekannte ICH9 zum Einsatz.


Zum vereinfachten und effektiveren Overclocking bietet Intel eine Software an, die auf Mausklick tief im System versteckte Register verändern und somit das Maximum an Systemperformance aus dem System holen kann. Allerdings steht die Software nur OEMs zur Verfügung, die sie ihrerseits mit ihren Mainboards ausliefern können. Ebenfalls angekündigt, aber noch nicht offiziell gelauncht wurden weitere Chipsätze der 3Series, im Nämlichen der G35 mit integrierter Grafik sowie die beiden Modelle Q35 und Q33 für die vPro-Plattformen.


Erstmals als lauffähiges Muster wurde ein System mit dem kommenden 45-nm-Quad-Core für den Desktop präsentiert. Die CPU mit dem Codenamen "Yorkfield" hat einzelne Designänderungen sowie 47 neue SSE4-Befehle erhalten, arbeitet wie bereits bekannt mit FSB1333 und verfügt über insgesamt 6 bzw 12 MB L2-Cache. Hinter verschlossenen Türen demonstrierte der Prozessor-Experte außerdem eine modifizierte 3D-Demo, in der eine variable Zahl von 3D-Figuren mit künstlicher Intelligenz die vier Kerne gleichmäßig auslasteten. Dabei erreichte der Penryn mit 3 GHz circa 60 bis 80 FPS, während ein älterer Quad-Core mit vergleichbaren Einstellungen maximal 40 FPS vorweisen konnte. Aufgrund mangelnder Kenntnisse der konkreten Bedingungen mögen wir auf Basis dieser Zahlen jedoch noch keine direkten Rückschlüsse ziehen.
[tm]


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