Und wieder geht man im Hause ASRock eigene Wege. Der Hersteller, bislang bekannt dafür, sehr günstige Hauptplatinen, teils sogar mit höchst eigenwilligen, aber attraktiven Features anzubieten, schickt nun offenbar eine Mainbaord-Serie in den Markt, welche zwar FSB1333 geeignet sein wird, aber auf einem Intel 945-Chipsatz basieren wird.
Freigegeben hat Intel derzeit die
FSB1333-Prozessoren aber derzeit nur für die P35-Chipsätze - besagte 945-Chipsätze sind offiziell gar nur für einen FSB800 geeignet - zumindest wenn man auf Intel hört. ASRock setzt sich den Intel Validierungen
entgegen und übernimmt Validierung und Garantie selbst. Dabei verwendet der Hersteller einen 945 GC Chipsatz im A2-Stepping.
Der Haken bei der Sache: ASRock garantiert offenbar lediglich einen DDR2-667-Support - lehnt sich damit an die Limitierungen des Chipsatzes selbst an, welcher laut Intel keine höheren Speichertaktungen handhaben kann. Damit beisst sich die Katze natürlich in den Schwanz. Die höheren Prozessorbandbreiten schreien geradezu danach, auch von besserer Speicherbandbreite unterstützt zu werden. Doch dieser Support bleibt aus. ASRock mag dies erst einmal kalt lassen. Auf der Haben-Seite hat man die "günstiger zu erwebenden" Chipsätze und natürlich das Marketing-Instrument FSB1333-Support - und selbstverständlich auch den Preis.
Es soll erst einmal zwei Arten der neuen ASRock ConRoe1333-Familie geben und zwar zum einen Modelle mit integrierter Grafiklösung (ConRoe1333-D667) und einmal Modelle ohne integrierte Grafikeinheit (ConRoe1333-GLAN). Die Preise sollen zwischen 58 und 65 US-Dollar liegen.
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