In einem
offenen Brief nimmt Apple-Vorstandsvorsitzender Steve Jobs Stellung zu den
Vorwürfen von Greenpeace, dass Apple nur wenig für die Umweltverträglichkeit seiner Produkte tut. Er verweist beispielsweise darauf, dass bei Apple seit Mitte 2006 keine Röhrenmonitore mehr angeboten werden, die üblicherweise um die 1,3 kg des Schwermetalls Blei enthalten.
Auch bei den anderen Schwermetallen bzw. deren Verbindungen, wie Cadmium, Chrom(VI) und bei Flammschutzmitteln wie Decabromodiphenylether halte man sich an die letzte EU-Umweltrichtlinie
RoHS. Bei Arsen und Quecksilber, welche in TFTs zum Einsatz kommen, plant man ebenfalls Verbesserungen. So soll noch in diesem Jahr die ersten Displays mit Arsen-freiem Glas vorgestellt werden. Zudem will man bei der Hintergrundbeleuchtung ebenfalls noch 2007 von quecksilberhaltigen Leuchtstoffröhren auf die sparsameren und Quecksilber-freien LED-Backlights zu wechseln.
Der bei der Verbrennung (Dioxin-Entstehung) sehr umweltschädliche Kunststoff Polyvinylchlorid PVC und bromhaltige Flammschutzmittel sollen bis Ende 2008 aus der Produktion genommen werden. Ebenfalls geplant ist, die Recycling-Quote von derzeit 9,5 auf 28 Prozent im Jahr 2010 zu erhöhen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch die anderen Hersteller ähnliche Bestrebungen haben und diese dann auch wirklich umsetzen.
[ch]