Das Gerücht wurde nur knapp 24 Stunden alt: NVIDIA beabsichtige angeblich einen
Rückzug aus dem Mainbaord-Chipsatz-Segment. Aus internen Quellen wollte die
DigiTimes erfahren haben, dass einige Hersteller davon absehen würden kommende NVIDIA-Chipsätze - hier die Rede vom nForce 7 - zu verbauen. NVIDIA soll sich dadurch mit dazu veranlasst gefühlt haben, sich aus dem Chipsatz-Bereich für Mainboards zurückzuziehen. Etwas dünn die Spekulation? Sieht NVIDIA wohl auch so und schickt sogleich ein Dementi.
Gegenüber den Kollegen von
DailyTech äußerte sich der Hersteller klipp und klar zu den Gerüchten:
nichts dran! Dazu kontert der Hersteller mit aktuellen Zahlen, welche nur zu gut belegen sollen, dass es für NVIDIA auch weiterhin Sinn mache sich auf diesem Sektor zu engagieren. Nach letzten Zahlen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research, habe NVIDIA einen Marktanteil bei Motherboardchipsätzen für AMD-CPUs von über 60% im zweiten Quartal 2008. Zu Intel-Prozessoren kommentierte man zwar nicht, wieß aber weiter darauf hin, dass man in Folge weitere Motherboard-Chipsätze entwickeln und fertigen werde und zwar für AMD, wie auch Intel-Prozessoren.
Weitere Argumente für NVIDIAs Daseinsberechtigung nannte der Hersteller mit der von den Anwendern "bevorzugten" Multi-GPU-Plattform in Verbindung mit Spiele-Kompatibilität und Treiber-Stabilität. Darüber hinaus sei der nForce 790i das weltweit empfohlene Produkt von Redakteuren im Bereich von Speicher-Performance, Übertaktung und natürlich SLI.
Den letzten Absatz wollen wir einfach unkommentiert so stehen lassen. Wichtig ist schlussendlich die Aussage, dass es für NVIDIA genügend trifftige Gründe gibt im Motherboard-Geschäft zu verbleiben. Alles andere, nach all den Entwicklungen und Investitionen im Bereich von Triple- oder Quad-SLi, Hybrid-Power und ähnlichem, wäre natürlich Unsinn.