Zusammen mit der
GeForce 9500 GT hat NVIDIA heute auch die 9800 GTX+ und die 9800 GT vorgestellt. Die 9800 GTX+ ist dabei die erste NVIDIA Grafikkarte dessen Chip eine 55-nm-Architektur aufweist.
Auf Grund des
DIE-Shrink bedarf die GeForce 9800 GTX+ im Prinzip weniger Energie und geringere Spannungen. Dieser Vorteil wird dazu genutzt die Taktraten entsprechen zu erhöhen. So Arbeitet der Kern statt mit 675 MHz wie bei der 9800 GTX mit 738 MHz. Der effektive Speichertakt liegt bei 1100 MHz und der Shadertakt wurde von 1675 MHz auf 1838 MHz erhöht. Durch die Erhöhung der Taktraten wird der Gewinn der im Prinzip mit der 55-nm-Architektur beim Energiebedarf erreicht wird wieder vergeben. Doch dafür spürt man die erhöhten Taktraten auch, wie schon ein
kurzer Test vor knapp einem Monat zeigte.
Bei der GeForce 9800 GT handelt es sich im Prinzip um eine GeForce 8800 GT nur mit neuem Namen, weshalb wir auch getrost auf die
Taktraten in unserem
Test zur GeForce 8800 GT hinweisen können. Technisch soll nur die HybridPower-Unterstützung zur 9800 GT hinzukommen. Jedoch bleibt das auch fraglich, da es im Vorfeld auch Spekulationen dazu gab, ob es den Herstellern gestattet ist die alten 8800 GT mittels
BIOS-flash zu einer GeForce 9800 GT zu machen. Dieses Gerücht wurde bisher von offizieller Seite weder bestätigt noch dementiert.
Die GeForce 9800 GT ist schon ab etwa
125 Euro im Handel erhältlich und auch verfügbar. Die GeForce 9800 GTX+ wird sogar schon etwas
einiger Zeit gelistet und ist für etwa
170 Euro zu haben.
[dk]