Die neue Suchmaschine Cuil, die unter anderem vom ehemaligen IBM-Manager Tom Castello und der ehemaligen Google-Mitarbeitern Anna Paterson und Russel Power gegründet wurde, will natürlich auch mit Google konkurrieren. Um dies zu erreichen setzt man vor allem auf eine deutlich höhere Seitenzahl die durchsucht wird.
So greift
Cuil zur Zeit auf rund 121 Milliarden Seiten zu und sortiert diese nach einer Link-Analyse und anhand ihres Traffics. Zum Vergleich, Goolge durchsucht zur Zeit etwas mehr als
eine Milliarden Webseiten. Aber auch sonst versucht man mit kleinen Details die Seite interessant zu machen. So erscheinen beim Eingeben eines Suchbegriffs nicht nur einige Wortvorschläge sondern direkt Links, welche besonders gut zum Thema passen könnten. Zudem ist der Aufbau der Seite interessant, da die Anzeige in drei Spalten aufgeteilt und streckenweise mit Logos versehen ist.
Lobenswert ist auch, dass Cuil vollständig darauf verzichtet die Daten der Benutzer zu speichern. Wie sich die Seite jedoch auf dem Markt schlagen wird, bleibt noch offen. Zur Zeit kämpft Cuil mit dem regen Interesse an der Suchmaschine, denn Cuil war auf Grund der Zugriffe vorerst nicht zu erreichen. Dies scheint sich aber mittlerweile wieder behoben zu haben.