Der Prozessor- und Grafikchiphersteller AMD gab heute näheres zu Plänen für die Nutzung von Physikeffekten v.a. in Spielen bekannt. Für dieses Vorhaben setzt AMD in Zukunft auf die Havok FX Technologie von Havok, das im vergangenen Jahr von Intel
übernommen wurde.
Nach AMDs Angaben entschied man sich für die Technologie, da sie ausnehmend gut auf den eigenen Prozessoren skaliere. In Zusammenarbeit mit Havok (der Name Intel taucht in der Pressemitteilung kein einziges Mal auf) wolle man auch Verwendung von AMDs Grafikprozessoren für die Physikberechnung "untersuchen". Eine "Untersuchung" zum jetzigen Zeitpunkt erscheint allerdings relativ spät, wenn man betrachtet, wo NVIDIA mit PhysiX bereits
steht.
Als Argument führt AMD an, dass Prozessoren und Grafikchips aus einer Hand kommen, und man so die ideale Balance für die Physikberechnungen finden könne. Im Klartext wird die Havok-Technologie also Einzug quer durch AMDs Produktpalette finden. Über die Höhe der fälligen Lizenzzahlungen machten AMD und Havok keine Angaben.