In dem aktuellen monatlichen Bericht zum Computerspiel Crysis verkündet Crytek den sofortigen Entwicklungsstop für Aktualisierungen des Spiels. In dem offiziellen
Beitrag heißt es, dass selbst der bereits angekündigte Patch 1.3 nicht mehr erscheinen wird. Gleichzeitig werden auch die Arbeiten an dem Linux Dedicated Server eingestellt. Als Begründung dafür wurde der fehlende Erfolg der Entwicklung angeführt. Der Crysis-Communitymanager Alexander Marschal versucht die Spieler mit der Aussage zu trösten, dass sie verstünden wenn sie in naher Zukunft weiteres zu den Gründen hören würden. Zudem sagte er, dass es eine sehr schwere Entscheidung gewesen sei die Entwicklung für Crysis einzustellen.
In einer Pressemitteilung kündigt Crytek indes den Nachfolger des erfolgreichen Ego-Shooters an. Dabei handelt es sich jedoch nicht wirklich um einen Nachfolger mit anschließender Handlung. Vielmehr wird der "Crysis Warhead" getaufte Titel parallel zu der bekannten Story spielen. Der Spieler wird in dem kommenden Teil herausfinden, dass das Leben auf der anderen Seite der Insel noch viel spektakulärer sei als sie sich vorstellten heißt es. Dazu stehen neben neuen Waffen auch weitere Fahrzeuge sowie neue Inhalte für den Multiplayer-Part bereit. Als Grundlage wird eine überarbeitete Version der CryEngine 2 verwendet um auch auf Seiten der Grafik mehr bieten zu können.
Entwickelt wird Crysis Warhead als erster Titel in der Niederlassung in Budapest, und zwar exklusiv für den PC. Weil Crytek vor nicht allzu langer Zeit verlauten ließ künftig nicht mehr nur noch ausschließlich für den PC zu entwickeln gibt es deswegen erste Mutmaßungen, dass die freien Stellen in der deutschen Zentrale genutzt werden um eine Fassung für die Konsole zu entwickeln. Weil dies viel Aufwand bedeutet könnte es zudem erklären wieso der Support für die PC-Version von Crysis eingestellt wurde. Eine
Webseite gibt es für den Crysis Nachfolger schon jedoch verfügt diese noch über keinen Inhalt.