Im ersten Quartal des Bilanzierungszeitraumes 2009 hat der US-amerikanische Computerhersteller Dell seinen Gewinn leicht um drei Prozent erhöhen können. Nach 756 Millionen US-Dollar erreichte das Unternehmen nun 784 Millionen US-Dollar, während der Umsatz um neun Prozent auf 16,07 Milliarden US-Dollar anstieg. Die Börse belohnte das Ergebnis mit einem Kursfeuerwerk von zeitweise 11 Prozent, nachdem der Wert in den vergangenen Monat im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen arg gebeutelt wurde.
So übernahm jüngst Michael Dell selbst wieder die Unternehmensführung, als der Hersteller seine weltweite Führungsposition an Konkurrent Hewlett-Packard abtreten musste. Seitdem überarbeitet das Unternehmen seine Vertriebsstrategie, die bisher ausschließlich auf Telefon- und Online-Bestellungen gefußt hatte, und setzt verstärkt auch auf das Geschäft im Einzelhandel. Wie stark sich dieser Schritt tatsächlich auf die Bilanz auswirkt, wird wohl erst in einigen Monaten festzustellen sein.
Hauptursachen für das positive Ergebnis waren neben gesenkten Kosten vor allem das starke Wachstum im Notebook-Geschäft. In Asien hatte Dell 46 Prozent zulegen können, in Europa um 60 Prozent und in den USA rund 20 Prozent. Damit wird einmal mehr deutlich, welche Rolle der mobile Computermarkt mitlerweile erreicht hat. Zum Konzept passt daher auch die Vorstellung des
Mini-Inspiron-Notebooks als Eee-PC-Konkurrent.