Immer wieder wird die Frage gestellt, was die einzelnen Hersteller der Grafikkarten nun unterscheidet, denn im Referenzdesign sind meist keine Unterschiede zu erkennen. Deshalb wird für die Gunst der Kunden immer wieder an eigenen Lösungen gearbeitet. So hat MSI jetzt mit dem Hybrid Freezer ein neues Kühlkonzept entwickelt, welches einen lautlosen, passiven Betrieb der Grafikkarte ermöglicht wenn nötig aber auch auf einen Lüfter zurückgreifen kann.
Für die Steuerung des Hybrid Freezers ist ein zusätzlicher Temperatursensor in den Kühler eingesetzt worden, welcher die Chip Temperatur misst. Solange sich die Grafikkarte bei Officearbeiten befindet, genügt dem Kühler die großen Lamellen und die vier Heatpipes um die Grafikkarte kühl zu halten. Wechselt man dann zu einem Spiel oder anderen aufwendigen 3D-Anwendungen, so setzt der Lüfter ein sobald die Temperatur die 85°C-Grenze überschreitet. Der Lüfter bleibt solange eingeschaltet, wie die Grafikkarte sich noch bei der aufwendigen Anwendung befindet. Zudem bleibt der Lüfter im Betrieb solange die Temperatur nicht unter 40°C gesunken ist.
Als erstes Modell ist die 9600 GT mit dem Hybrid Freezer ausgestattet und nimmt dabei zwei Slots ein. Die MSI 9600 GT Hybrid Freezer wurde von Haus aus übertaktet und verfügt über einen Coretakt 700 MHz anstatt 650 MHz. Auch der Shadertakt ist um 55 MHz auf 1680 MHz angehoben worden. Zudem verfügt die Grafikkarte über 1 GB GDDR3-Speicher. Die Grafikkarte besitzt zwei Dual-Link DVI-I Anschlüsse mit HDMI- und HDCP-Unterstützung Die Ausstattung der Grafikkarte ist, MSI typisch, sehr üppig. Neben den beiden Vollversionen von ″Collin McRae: DIRT″ und ″The Lord of the Rings Online: Shadows of Angmar″ liegen der Grafikkarte auch noch zahlreiche Kabel und Stecker bei.
Die MSI 9600 GT Hybrid Freezer ist ab sofort im Handel erhältlich. Der Preis von ungefähr
170 Euro unterscheidet sich nicht von dem Preis der
MSI 9600 GT OC und der
MSI 9600 GT Zilent.
[dk]