Im Jahre 2006 wurden Nintendo und Microsoft von der amerikanischen Firma Anascape verklagt weil sie angeblich patentrechtlich geschützte Controller kopiert hatten. Bei Nintendo betraf dies den Controller “Wavebird“ und den “Wii Classic“-Controller. Nun folgte das texanische Bundesgericht der Klage und verurteile Nintendo zu einer Strafe von 21 Millionen US-Dollar.
Bei dem Patentstreit ging es vor allem um das Innenleben der Controller wobei die Wiimote-Bewegungstechnik nicht betroffen war. Während Microsoft sich mit Anascape Anfang 2008 in einem Vergleich geeinigt hatte, wurde die Klage gegen Nintendo bis zum Urteil fortgeführt. Doch Nintendo will dieses Urteil nicht hinnehmen und hat bereits angekündigt gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Dabei geht es Nintendo, wie Pressesprecher Charlie Scibetta verlauten lies, nicht um die Aufhebung des Urteils, sondern um eine deutliche Senkung der Strafe. Ob dies aber ein Eingeständnis der Schuld ist bleibt offen.
[dk]