Der taiwanische Chipexperte VIA will noch im Jahr 2009 seine ersten Prozessoren mit zwei Kernen einführen. Wie die
Digitimes aus herstellernahen Kreisen berichtet, plane VIA, die Dual-Core-CPUs auf Basis der 45-nm-Fertigungstechnik noch bis zum Ende des kommenden Jahres auf den Markt zu bringen. Zunächst stehen aber weitere Modelle des Isaiah-Prozessors auf dem Programm, die mit bis zu 2 GHz arbeiten und über 1 MB L2-Cache verfügen. Fujitsu wird sie mit einer Strukturbreite von 65 Nanometern herstellen.
In Sachen Prozessor-Verkauf hat sich VIA für die nächsten Jahre hohe Ziele gesteckt. Schon im ersten Halbjahr will das Unternehmen so viele CPUs ausliefern wie im gesamten Jahr 2007. Im folgenden Jahr soll der Absatz dann um weitere 20-30 Prozent zunehmen. Hauptwachstumstreiber dürften dabei die Ultra-Mobile-PC (UMPC) sein, bei denen VIA einen wesentlichen Anteil der Hardware beisteuern wird. In diesem Bereich könnten die Taiwaner erstmals wieder mit Intel Konkurrieren, die auf Basis von Atom ebenfalls eine Plattform für den mobilen Mini-Computermarkt anbieten.
[rl]