Neben dem ASUS EeePC, der, wie heute zu lesen war, einen Touchscreen enthalten soll, versteckt sich in den Ausführungen von Kevin Lin und den Meldungen der
Digitimes noch eine andere Information, betreffend den E-DT, den Billig-Desktop von ASUS.
Kevin Lin, Vice President von Asusteks Sales Department, erklärte den Kollegen, weltweit etwa 70 % zu wenig EeePCs ausgeliefert werden. Mit einer der Gründe sei ein Mangel an Akkus, verursacht durch den Fabrikbrand bei LG Chem zu Beginn des Monats.
In einem Nebensatz kommt auch der ASUS E-DT zur Sprache, der eventuell eine Alternative für potenzielle Käufer werden könnte und ASUS auch bei fehlendem EeePC-Nachschub Geld in die Taschen bringen sollte. Dahinter verbirgt sich ein Desktop-Verwandter des EeePC, der auf einem Low-Cost Intel-Prozessor namens Atom 230
basieren soll. Während Intel für den Prozessor laut der Meldung weniger als 29 US-$ berechnen soll, um AMDs
Sempron-Prozessoren das Wasser abzugraben, soll der ganze E-DT nur 199 US-$ kosten. Dies ist eine Konkretisierung zu den Aussagen zur CeBIT, wo dieser Preispunkt erst für später im Jahr angekündigt war und eine Celeron-CPU vorgesehen war.
Über den Atom 230 Prozessor wurde ausser dem Preispunkt bislang noch nichts bekannt, so dass auch noch keine Aussagen über die Leistungsfähigkeit oder den verwendeten Chipsatz möglich sind. Diese Informationen werden in den nächsten Tagen aber sicher ans Tageslicht rücken.
[tm]