Mit den neuen Mainboards auf der Basis der NVIDIA nForce 780a und nForce 750a Chipsätze bietet MSI bald auch für die Sockel AM2 und AM2+ Highend-Plattformen an. Mit dem K9N2 SLI Platinum ist dank des nForce750a Chipsatzes der Betrieb von zwei Grafikkarten möglich, mit dem K9N2 Diamond ist sogar 3way-SLI möglich.
Die beiden neuen Mainboards bieten sowohl die
GeForce Boost- als auch die
HybridPower-Technologie.
GeForce Boost sorgt bei geeigneten NVIDIA-Grafikkarten für einen zusätzlichen Leistungsschub, während die
HybridPower-Technologie für Stromersparnis sorgt, wenn nicht die volle Grafikleistung erforderlich ist. Für besonders leisen und stromsparenden Betrieb kann sogar vollständig auf die integrierte Grafikkarte umgeschaltet werden. Ebenfalls für einen leisen Betrieb sorgt die
CircuPipe-Kühlung der beiden Mainboards, die auch für besonders niedrige Temperaturen auf den Mainboards sorgen soll.
MSI K9N2 Diamond
Die Ausstattung der beiden Mainboards ist nahezu identisch. Ein Unterschied ist, dass das K9N2 Diamond logischerweise über drei PCIe x16 Steckplätze verfügt, während das K9N2 SLI Platinum nur über zwei Steckplätze hat. Das K9N2 Diamond verfügt zudem über zwei statt nur einer Gigabit Ethernet Schnittstelle. Natürlich weißt das Topmodell K9N2 Diamond, wie bei MSI üblich, einen Creative Soundchip auf. Der Creative Xi-Fi Xtreme sorgt dabei für hochwertigen 7.1 Sound. Das K9N2 SLI Platinum kommt dagegen mit einem herkömmlichen 7.1 HD Audio Chipsatz daher.
MSI K9N2 SLI Platinum
Die sonstige Ausstattung der beiden Mainboards kann sich ebenfalls sehen lassen. Beide können bis zu acht GB DDR2 1066 MHz Arbeitsspeicher fassen. Zudem verfügen beide Mainboards über sechs SATAII-, einen PATA-, einen FDD- und zwei eSATA-Anschlüsse, sowie bis zu zehn USB2.0- und zwei Firewire-Anschlüsse. Zur Ausstattung gehört auch noch ein RAID-Controller für RAID 0, 1, 0+1 und 5, zwei PCI-Steckplätze und ein PCIe x1 Steckplatz.
Sowohl das K9N2 Diamond als auch das K9N2 SLI Platinum sollen im Laufe des Aprils auf dem Markt erscheinen. Die unverbindliche Preisempfehlung von 225 Euro bzw. 160 Euro macht deutlich, dass die beiden Mainboards für den Highend-Markt bestimmt sind.
[dk]