Im Rahmen der heute gestarteten CeBIT zeigt ASUS eine neu aufgelegte Serie seines erfolgreichen
EeePCs. Dabei hat sich der Hersteller v.a. den am häufigsten genannten Kritikpunkten angenommen und ein größeres Display und mehr Speicher spendiert.
Der EeePC 900 hat statt eines 7"-Displays ein 8,9"-Display. Über die verwendete Auflösung hoffen wir im Laufe des Tages genauer berichten zu können, in seiner Pressemitteilung schweigt ASUS dazu. Allerdings soll der EeePC 900 "Windows-geeignet" sein. Der Flashspeicher als Festplattenersatz soll "bis zu" 12 GB betragen, was ein ordentliches Arbeiten ermöglichen sollte. Dem Arbeistfluß dürfte auch die Verdoppelung des Arbeitsspeicehrs auf 1 GB entgegen kommen. Mit den Features geht aber auch der Preis nach oben. So wird der EeePC 900 ein Drittel mehr kosten als der bislang erhältliche EeePC 700, nämlich 399 Euro. damit kommt das Gerät den günstigsten, leistungsfähigeren Notebooks, die ab 500 Euro beginnen, schon sehr nahe. Man wird sehen, ob sich trotzdem ein Markt findet.
Die Dimensionen bleiben mit 22,6 x16,4 cm² identisch, auch die Dicke ändert sich mit 3,5 cm nicht. Durch das größere Display wird er lediglich etwas schwerer. Die integrierte Rechenhardware soll dem Vernehmen nach ebenfalls
unverändert bleiben, was einen nominell (aber vermutlich auch hier nicht ausgereizt) 900 MHz schnellen ULV-Celeron bedeuten würde.
ASUS vermeldet in diesem Zusammenhang bis dato 350.000 verkaufte EeePCs weltweit und bekräftigte seine Prognose bis Jahresende 3 bis 5 Millionen verkaufter Einheiten. Ein Liefertermin für den EeePC 900 wurde nicht genannt.