Der Software-Spezialist Microsoft will mit der Einführung des Service Pack 1 die Preise für sein aktuellstes Betriebssystem Windows Vista reduzieren. Obgleich bisher noch keine offiziellen Informationen zum tatsächlichen Umfang dieser Änderung bekannt sind, sprechen Spekulationen im Internet zwischen 20 und 40 Prozent.
Am deutlichsten sollen laut Microsoft dabei die Preise für die Upgrade-Versionen von Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate nach unten angepasst werden. Besonders in den Entwicklungsländern sollen zusätzlich die Preise für die Vollversionen Vista Home Basic und Vista Home Premium stärker gesenkt werden, um potenzielle Neukunden besser zu erreichen.
Als Grund für die niedrigeren Preise gibt Microsoft einerseits an, dass das Betriebssystem bereits seit über einem Jahr im Handel erhältlich ist und mit einer Summe von über 100 Millionen verkauften Lizenzen nur mit geringeren Preisen eine breitere Käuferschicht erreichen kann. Bisher machen die Käufer von Einzel- und Upgrade-Versionen nur rund 10 Prozent des Umsatzes aus, während Microsoft den größten Anteil über OEMs und vorinstallierte Versionen erzielt. Insbesondere mit dem Service Pack 1 für Windows Vista dürfte der Anteil aber nochmals ansteigen. Viele Nutzer, die durchaus Interesse an dem neuen Betriebssystem zeigen, warten vorerst lieber noch auf eine überarbeitete Versionen, in der die ersten groben Fehler ausgemerzt sind.