Eine 76 Zentimeter große Tischplatte könnte in Zukunft die Grundlage für die Arbeit mit Computern darstellen. Microsoft Surface — ein Tisch als Bildschirm und Touchscreen — soll mit Preisen zwischen 5.000 und 10.000 US-Dollar zunächst an professionelle Käufer wie Casinos oder Hotels verkauft werden, bis in den nächsten Jahren auch Privatkunden zu erschwinglichen Preisen an das Produkt heran kommen. Per Hand soll auf dem Tisch-Monitor durch Karten und Lagepläne navigiert werden oder Informationen zu Speisen oder Getränken angeboten werden.
Das Betriebssystem, das all die Funktionen bereitstellen soll, ist selbstverständlich Windows Vista. Die Verbindung zur Außenwelt erfolgt über einen integrierten Netzwerkanschluss oder per WLAN oder Bluetooth. Erstmals einsatzbereit sollen die Geräte noch zum Ende diesen Jahres zu finden sein. Verfügbarkeit für das eigene digitale Wohnzimmer liegt derzeit allerdings noch im Dunkeln. Bilder und weitere Informationen gibt es auf der
offiziellen Webseite von Microsoft.
Ein ähnliches Konzept fand sich bereits vergangenes Jahr auf der IFA und wurde dort von Philips unter dem Namen "Entertaible" vorgestellt. Wesentlicher Unterschied dürfte hier die geringere Display-Größe sein. Zielgruppe ist auch hier eine ähnliche. Interessant könnte diese Art von Bildschirmen auch im medizinschen Bereich sein, wo sich etwa Röntgenbilder oder Patientenbögen digital direkt auf den Tisch des Arztes rufen lassen.
[rl]