Der taiwanische Computerhersteller hat für 2008 seine Strategie überdacht und dabei besonders das Thema Mini-Notebook neu diskutiert. Offensichtlich ist man der Annahme, dass der Markt nach derartigen Geräten verlangt und plant deshalb noch im zweiten oder dritten Quartal ebenfalls günstige Geräte vergleichbar zum ASUS Eee PC anzubieten. Man wolle allerdings das Hauptaugenmerk deutlich stärker auf Qualität und Mobilität lenken und den Preis erst an zweite Position stellen.
Der Mini-Laptop von Acer startet laut
DigiTimes zunächst in Japan und zielt dann vor allem auf die wachsenden Entwicklungsländer. Damit verfolgt das Unternehmen ein ähnliches Konzept wie das Projekt One Laptop Per Child, das sich zum Ziel gesetzt hatte, günstige Computer für 100 US-Dollar in den ärmsten Ländern der Welt anzubieten, um dort die Möglichkeiten für Bildung und Entwicklung zu verbessern.
Weiterhin plant Acer, sich im Geschäft mit Desktop-Computern vollständig auf die übernommene US-amerikanische PC-Schmiede Gateway zu konzentrieren, während man sich selbst dagegen noch stärker auf Notebooks spezialisiert. Durch die Übernahme ist Acer weltweit zum drittgrößten Computer-Hersteller hinter Hewlett-Packard und Dell aufgestiegen. 2008 will man bis zu zehn Millionen Geräte ausliefern und sich dabei aggressiver als zuvor um die Märkte in China und Indien kümmern, die gemeinhin immer noch als Märkte der Zukunft betrachtet werden.
[rl]