Aufkommenden Befürchtungen über das Einstampfen von Ageia nach der
Übernahme durch NVIDIA scheinen sich vorerst nicht zu bewahrheiten. Der Grafikexperte gab offiziell bekannt, dass man die PhysX-Produkte auch in Zukunft weiterhin unterstützen wolle, solang die entsprechende Nachfrage dafür besteht. Die zusätzlichen externen Grafikchips für spezielle Physik-Berechnen dürften damit auf absehbare Zeit nicht aus dem Handel verschwinden.
Abhängig von dieser Entscheidung dürfte neben der Nachfrage der Käufer vor allem der Zuspruch durch die Spieleentwickler sein, die ihre Programme speziell optimieren müssen. Dafür will NVIDIA laut
X-bit labs auch verstärkt Support-Teams bereit stellen, die bei der Entwicklung beratend zur Seite stehen.
Über die langfristige Planung des Physik-Chips hielt man sich derweil noch bedeckt. Denkbar ist aber, dass dieser Chip ein gewisses Alleinstellungsmerkmal darstellt und für das Unternehmen in Zukunft als wesentliches Kaufargument bei den Kunden gelten könnte, wenn der Einsatzbereich entsprechend ausgebaut wird und spürbare Vorteile bietet. Ähnliche Vorteile konnte NVIDIA in jüngster Vergangenheit durch SLI erreichen, da hierdurch Kunden stärker an das Unternehmen gebunden werden.
[rl]