Nach der Pleite von BenQ Mobile und der
laufenden Insolvenz fordert der entsprechende Insolvenzverwalter von ehemaligen Mitarbeitern fälschlich ausgezahlte Prämien und Sonderleistungen im Gesamtwert von 5,2 Millionen Euro zurück. Grund dafür sei die teilweise voreilige Zahlung gewesen, die zwei Tage vor der Insolvenz noch gar nicht fällig gewesen wäre und damit den Gleichstellungs-Grundsatz unter den Gläubigern gefärdet. So erhalten nach Angaben der
Süddeutschen Zeitung rund 170 Mitarbeiter in den nächsten Tagen Post von dem Unternehmen mit der Rückzahlungsaufforderung.
Konkret trifft es einige höhere Vertriebsmitarbeiter, die noch kurz vor der Jahresfrist Prämien in Höhe von bis zu 65.000 Euro erhalten haben. Andere Mitarbeiter hatten zum Teil Bleibeprämien zwischen 18.000 und 75.000 Euro im Rahmen der Übernahme von BenQ Mobile durch den taiwanischen Elektronikexperten BenQ erhalten, wiederum andere empfingen Boni um 200.000 Euro. Das Geld soll nun eingetrieben werden, um es unter allen Gläubigern aufzuteilen.
[rl]