Nach Informationen von
Globes Online hat AMD Verträge mit dem israelischen Unternehmen Commex Technologie geschlossen. Die seit ca. zwei Jahren am Markt vertretene Firma blickt bislang noch auf keine eigenen, fertigen Produkte, doch aber auf Ideen und angemeldete Patente und soll nun für AMD an einem Opteron Server-Chipsatz
mitentwickeln. AMD scheint sich hier KnowHow mit einzukaufen, welches bei ATI derzeit noch nicht vorhanden ist um künftig wieder eigene Server-Chipsätze anbieten zu können.
Dazu hat AMD auch schon bislang Aquise betrieben um im Jahr 2009 Produkte wie RD870 und RD890 präsentieren zu können. Pikant hier dürfte allenfalls sein, dass der CEO von Commex Technologies, Tal Horowitz, ein ehemaliger Intel Mitarbeiter ist, welcher mit in der Entwicklung von x86 Prozessoren und Chipsätzen in der Intel Fabrik in Haifa war. Gleiches
gilt auch für den CTO Dr. Uri Weiser der Firma Commex.
Amüsant zu dieser heute an der Börse gelandeten Meldung, ist dann der Umstand, dass die
Banc of America Securities Aktienverkaufsempfehlungen zu AMDs Papier
aussprach, gerade wegen des derzeitigen Stands von AMD im Serverbereich, aber auch hinsichtlich der Kostensituation. AMDs Aktie gab daraufhin erneut nach. Im laufenden Börsenhandel fiel die Aktie um runde 5 % auf 7,02 US-Dollar. Ob die Aktie die Grenze von sieben Dollar noch unterschreitet oder sich wieder fängt, ist derzeit noch nicht gewiss.
[pg]