Seit einigen Monaten bemüht sich der Computerhändler Dell schon um Vertriebspartner in Form von großen Handelsketten und wurde in dieser Zeit gleich mehrmals
fündig. Nach einer langen Zeit des Direktvertriebs werden ausgewählte Modelle nun auch in Supermärkten und Elektronikketten angeboten. Sieben Partnerschaften kamen in letzter Zeit bei den Bemühungen heraus, darunter Einzelhändler aus den USA, China, Japan, Singapur sowie Großbritannien und komplett Europa. Größter Fisch sollte aber die
Wal-Mart Kette sein, welche allein in den USA unzählige Verkaufsstätten besitzt und darüber hinaus in Kanada, Brasilien und Mexiko aktiv ist.
Neuster Zugang ist der britische Supermarktriese
Tesco, welcher ab Januar Dell Produkte in Großbritannien, Irland, Polen, Tschechien und der Slowakei anbieten wird. Den Anfang werden die Serien
XPS und
Inspiron machen. Insgesamt werden Dell Computer in mehr als 10.000 Märkten verfügbar sein. Weiterer Schritt der neuen Strategie ist das Programm "PartnerDirect", welches sich an Dell-Partner richtet die Businesskunden Lösungen anbieten. Durch eine neue Einteilung der mehr als 30.000 Partner in einfache "registrierte Partner" und stärker involvierte "zertifizierte Partner" soll eine bessere Unterstützung erreicht werden. Zudem können sie sich als Partner für "Managed Services" zertifizieren lassen. Dadurch ist es ihnen erlaubt im Namen von Dell die IT-Infrastruktur von Dell-Kunden zu managen. Die Betreuung begrenzt sich aber nicht nur auf eigene Produkte sondern umschließt genauso Fremdprodukte.
[bb]