Eigentlich sah die ursprünglich Planung vor, dass man noch im vierten Quartal 2007 mit der
NVIDIA nForce 7xx-Serie für AMD rechnen könnte. Trotz Verzögerungen schaffte der Hersteller zumindest noch die
Vorstellung der nForce 780 und 750i-Modelle für Intel Prozessoren knapp zum Jahresende. Mit den AMD-Pendants soll nun erst im Januar 2008 zu rechnen sein.
Die unter den internen Bezeichnungen geführten Chips MCP72 und MCP78
sollen sich nun im Januar als unmittelbare Kontrahenden zu AMDs 790-Chipsätzen stellen. Gründe für die Verzögerungen sind derzeit nicht bekannt.
PCI-Express-Standard 2.0 und HyperTransport 3.0 sind die groben Eckdaten der neuen Chips, welche den Sockel AM2+ besitzen werden. Die verschiedenen Chipsatzvarianten wird es dann - je nach abgezieltem Marktsegment - als Single- oder Zwei-Chip-Lösung, oder mit und ohne integrierte Grafikeinheit geben. So soll der MCP78S beispielsweise mit einer integrierten Grafikeinheit auf Basis der GeForce 8-Familie daherkommen, während die für Februar 2008 erwarteten Modelle MCP78D und MCP78U mit einer integrierten Lösung auf Basis einer GeForce 9200 antreten werden.
MCP78U soll dabei hybrid SLI unterstützen und ein Preissegment von etwa 78 US-Dollar anspechen, während der MCP78D eine Einsteigerlösung im Bereich von 55 US-Dollar darstellen wird.
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