Die
Computerwoche berichtet unter Berufung auf ein Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit Jochen Polster, dem Geschäftsführer von AMD Deutschland, dass sich die Fertigstellung der Fab38 in Dresden aufgrund der
schlechten finanziellen Ergebnisse verzögern wird. Anfang April gab AMD deshalb bereits
bekannt in diesem Jahr insgesamt 500 Mio. Dollar bei Investitionen einzusparen. Während der eigentliche
Umbau der bisherigen Fab30 (200 mm Wafer) zur Fab38 (300 mm Wafer) nicht betroffen ist, soll das anschließende Hochfahren der Produktion langsamer als geplant von statten gehen.
Erst kürzlich wurde bekannt, dass AMD weltweit 430 Stellen
gestrichen hat. Eine wirkliche Besserung der Lage ist für den Prozessor- und Grafikhersteller aus Sunnyvale derzeit nicht absehbar. So verzögerte sich die Einführung der neuen High-End-Grafikgeneration Radeon HD 2900 im Vergleich zum Konkurrenten NVIDIA um ein halbes Jahr und die neue Prozessorarchitektur K10 wird vermutlich erst gegen Ende diesen Jahres in größeren Stückzahlen verfügbar sein.
[ch]